Die Wurzeln des Jungen Orchesters Potsdam reichen zurück bis in den Sommer 2005, als man an der Musikschule Potsdam den Plan fasste, mit eigenen Klavierschülern und einem jugendlichen Kammerorchester Camille Saint-Saëns „Karneval der Tiere“ aufzuführen.

Der Erfolg des Projekts ermutigte die Spieler des Kammerorchesters, weiterhin als Ensemble unter der Obhut der Städtischen Musikschule Potsdam zu musizieren. Dies führte schließlich zur Gründung des
Jungen Orchesters Potsdam (JOP), das es sich zum Ziel setzte, von nun an regelmäßig im Verlauf ein vollständiges klassisches Programm einzustudieren und die Arbeit im Frühling und Sommer mit mehreren Konzerten abzuschließen. Patrick Gregor Braun, der auch den „Karneval der Tiere“ dirigiert hatte, übernahm die Leitung, und ein Instrumentalist aus den eigenen Reihen, René Althans, erklärte sich bereit, die Organisation in Abstimmung mit der Musikschule zu übernehmen. Das Ensemble setzt sich größtenteils aus aktuellen und ehemaligen Musikschülern zusammen. Inzwischen haben auch andere Orchestermitglieder Verantwortung übernommen – so liegt die organisatorische Leitung nun bei Viola Hamann.

Den Instrumentalisten wird die Chance geboten, in kleiner, originaler Besetzung klassische Konzertprogramme einzustudieren und aufzuführen und so nützliche Erfahrungen für ihre musikalische und soziale Zukunft zu sammeln. Einerseits wird den bereits Erfahreneren neue Möglichkeiten gegeben, ihren musikalischen Horizont zu erweitern, andererseits jüngeren, hoffnungsvollen Talenten die Gelegenheit eröffnet, sich musikalisch gemeinsam oder sogar solistisch weiterzuentwickeln und sich zu profilieren. Durch die kleine Besetzung trägt jeder Einzelne große Verantwortung für den Gesamtklang und den Erfolg des Ensembles. Auch lernt man immer wieder neue Literatur aus allen Epochen der Musikgeschichte aktiv und in allen Einzelheiten kennen. Selbst der Instrumentalist, der das jeweilige Solokonzert spielen darf, kommt aus den Reihen der jungen Musiker.

Sämtliche Aspekte des Orchesters sind auf junge Menschen ausgerichtet. Alle Musiker sind zwischen 15 und 29 Jahre alt, und ebenso will man Jugendliche dieses Alters und vor allem Kinder ansprechen und sie für Musik begeistern. Obwohl das Orchester natürlich Menschen aller Altersklassen erreichen möchte, ist es besonders für das jüngere Publikum interessant, da das Programm auch für Neulinge auf dem Gebiet der klassischen Musik ansprechend ist. Außerdem hört man ein und dasselbe Stück sicher mit ganz anderen Ohren, wenn die Musiker im gleichen Alter oder nur wenig älter sind als man selbst.

Mit diesem Konzept hofft das Orchester, ein lebendiger Teil der musikalischen Landschaft Potsdams zu werden und sich als feste Größe zu etablieren.


Ensemble 2011:

Erzähler: Liane Albrecht
Soldat: Christian Gatzki
Teufel: Maximilian Angerstein

Klarinette: Mathilde Uhlig
Fagott: Juliane Beschnidt
Trompete:Michael Grossmann
Posaune: Stefan Frommberg
Schlagzeug: Tilmann Albrecht
Violine: Max Lewandowski
Kontrabass: Stefan Klose



Ehemalige/Aushilfen:

Lena Liboschik, Friederike Rößler, Christina Matz, Antonia Höth, Katja Rettschlag (Querflöte), Franziska Beitz, Christin Eberhardt (Oboe), Fabian Hafner, Matthias Simm, Sebastian Dähne, Karoline Helbig (Bassklarinette), Luise Sachse (Klarinette), Juliane Beschnidt, Justus Beyer (Fagott), Jürgen Runge, Robert Rose, Jonas Finke, Kai-Simon Goetzmann, Benjamin Bartels, Peter Herenz, Regina Hebig (Waldhorn), Michael Thürigen (Trompete), Philip Schunn (Tuba), Georg Voigt, Christian Gatzki (Posaune/Tuba), Hauke Pippig, Kolja Heide, Artem Werwein, Joana Xander (Schlagzeug), Linda Grasnick, Peter Scholz, Annika Pauligk, Christoph Trusch, Hannah Eggers, Léo Thouvenin-Masson, Magdalena Timm, Merit Binder, Theresa Jaekel, Twyla Michnevich, Viola Hamann , Valeria Kern, Jonathan Kießig, Karoline Borleis, Wenke Volkmann, Sophie Kitschke, Rosa Stark, Victoria Reinich (Violine), Annemarie Englisch, Elisabeth Rößler, Madlen Kunath, Liane Albrecht, René Althans, Samira Schröder (Viola), Franziska Borleis, Karoline Wulfert, Konrad Albrecht, Madeleine Bertiaux, Ursula Grundmann, Klara Rundel, Sophie Pauligk, Johannes Frölich, Lucas-Paul Grey, Laura Laufenberg, Fabian Wildschütz (Violoncello), Manuel Mogwitz (Posaune), Sebastian Werner, Annetta Baumann, Friederike Matz, Tino Truppel, Anna Henning (Kontrabass), Hans-Jochen Röhrig (Sprecher)